Nur noch ein kleines Pünktchen. Durch einen 3:1 Heimerfolg gegen Wacker Cottbus-Ströbitz ist die Germania dem Aufstieg denkbar nah. Paul Mitscherlich, Felix Angerhöfer und Felix Wiedenhöfterzielten die Tore vor 62 Zuschauern.

Müde und stark dezimiert traten die Cottbuser in Schöneiche an. Erst am Donnerstag und damit 41 Stunden vor dem Anpfiff zum 29. Spieltag gingen die Gäste im Nachholspiel bei Buckow/Waldsieversdorf vom Platz. So taten elf Ströbitzer an diesem Tag ihre Pflicht und schlugen sich sehr passabel. Schöneiche rotierte ebenfalls, was mit Blick auf die Temperaturen an diesem Tag sinnvoll schien. Im Vergleich zur Vorwoche blieben Moritz Borchardt und Martin Gruner auf der Bank, Philipp Kulecki fehlte ganz. Dafür rutschten Lorenz Moritz, Marco Spann und Felix Angerhöfer ins Team.

Schöneiche mit viel Ballbesitz und dem Doppelschlag

Wie gewohnt war die Richter-Elf an einem schnellen Führungstreffer interessiert und riss das Spiel an sich, doch trotz sehr hohem Ballbesitzanteil sprang nichts Zählbares dabei heraus. Die 11 Cottbuser standen dicht gestaffelt und verteidigten diszipliniert. Schöneiche blieb geduldig und wurde belohnt. Nach einer Ecke sprang der Ball in die Hand eines Ströbitzers und der Elfmeterpfiff war die Folge. Paul Mitscherlich nahm sich den Ball und schoss platziert zum 1:0 ein (30. Minute). Es ging direkt in die Trinkpause und als hätte es diese nicht gegeben, führt der nächste Angriff direkt nach Wiederanpfiff zum 2:0. Über Hannes Rehbein landete der Ball bei Marco Spann und der setzte sich bis zur Grundlinie durch und passte flach in die Mitte. Dort lauerte Felix Angerhöfer, der den Ball zum 20. Mal in dieser Saison über die Linie drückte. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es in die Pause.

Das Spiel flachte ab, Felix Wiedenhöft geistig schneller

In der zweiten Hälfte machten sich die Temperaturen bei beiden Teams deutlich bemerkbar. Hannes Rehbein verließ bereits zur Pause das Feld, nachdem er angeschlagen in die Partie ging. Ströbitz ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen und Schöneiche presste nur noch phasenweise. Nach 20 Minuten holte Trainer Richter auch Aaron Weber vom Feld. Für ihn kam Felix Wiedenhöft, der gleich mit seiner ersten Szene das Spiel entschied. Er spritzte zwischen das Geschiebe der Gäste und erzielte im 1:1 gegen den Ströbitzer Keeper sein erstes Saisontor. Wohl gemerkt mit dem Fuß. Inzwischen wechselte Schöneiche auch den Torhüter und Chris Küter bekam noch einmal ein paar Minuten in dieser Saison. „Küti“ war beim Ehrentreffer der Gäste aber machtlos. Max Halkovollendete einen Konter der Ströbitzer ins lange Eck. Ströbitz kam zwar nochmal, doch da war Chris Küter auf der Hut. So blieb es bei Ergebniskosmetik und die Partie endete aufgrund der ersten Hälfte verdient mit 3:1 für die Germania.

Damit kann am letzten Spieltag vor hoffentlich einer großen Heimkulisse die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg perfekt gemacht werden.

Nur ein Punkt ist nötig gegen den bereits abgestiegenen TSV Schlieben. Die Partie in der Autoservice-Müller-Arena beginnt um 15 Uhr. Kommt alle!

Tore: 1:0 Paul